Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Hauptgebäude - Neustrukturierung /...
VO: VgV Vergabeart: Nicht offener Planungswettbewerb (Bewerbungsphase) Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
24.04.2025
02.05.2025 11:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Köln
05111-32003-71
Domstr. 55-73
50668
Köln
Deutschland
DEA23
Einkauf und Vertragsmanagement
BLBVergabe@blb.nrw.de
+49 0
+49 0

Angaben zum Auftraggeber

Öffentliches Unternehmen
Wirtschaftliche Angelegenheiten

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW - Justiziariat
t:021161700174
Mercedesstraße 12
40470
Düsseldorf
Deutschland
DEA11
BLBVergabe@blb.nrw.de
+49 0
+49 21161700174

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Rheinland, c/o Bezirksregierung Köln?
t:02211473055
Zeughausstraße 2-10
50667
Köln
Deutschland
DEA23
VKRheinland@bezreg-koeln.nrw.de
+49 0
+49 221-1472889

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71200000-8
71220000-6
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Anlass des Wettbewerbs ist die anstehende Neustrukturierung und
Kernsanierung des Hauptgebäudes der Universität Bonn. Die Universität Bonn ist eine Campus-Universität und verteilt sich auf mehrere Campi im ganzen Stadtgebiet. Im Hauptgebäude, dem ehemaligen Kurfürstlichen Schloss direkt am Rand der Innenstadt befinden sich der Großteil der Philosophischen, Evangelischen sowie Katholischen Fakultäten. Das "Hauptgebäude" beschreibt dabei den zentralen Standort, bestehend aus dem Hauptflügel des Kurfürstlichen Schlosses, dem Kaiserplatzflügel sowie dem Ostflügel mit Stockentor sowie Koblenzertor. Das barocke Hauptgebäude der Universität Bonn entspricht nicht mehr den Anforderungen an ein zeitgemäßes, den Anforderungen moderner Lehre entsprechendes Universitätsgebäude. Das Bonner Schlossensemble ist sanierungsbedürftig und soll ab 2029 grundlegend saniert werden.
Es wird dafür vollständig geräumt. Im Zuge des vorliegenden Wettbewerbsverfahrens sollen Konzepte für eine grundlegende Neustrukturierung und Kernsanierung entwickelt werden, die die Anforderungen der NutzerInnen möglichst ideal abbilden, zeitgemäße Arbeits- und Lernräume schaffen. Sämtliche Planungskonzepte sind unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Belange zu bewerten. Eine möglichst nachhaltige Bauweise soll im Projekt vorgesehen werden. Somit sind bereits in der frühen Planungsphase des Wettbewerbs die entsprechenden Zielvorgaben zum energieeffizienten und nachhaltigen Bauen zu berücksichtigen und richtungsweisende Entwurfsbeiträge gefordert.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Das Verfahren wird als einstufiger, nichtoffener Realisierungswettbewerb mit anschließendem Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb gem. VgV durchgeführt. Eine maximale Teilnehmendenzahl im Wettbewerb von 20 wird angestrebt, davon 5 vorab benannte Teilnehmende. Der Durchführung des Wettbewerbs liegen die RPW 2013 in der vom BMVBS herausgegebenen Fassung (Stand: 31.01.2013), mit dem Einführungserlass des Landes
Nordrhein-Westfalen im Ministerialblatt (MBl. NRW.) Ausgabe 2014 Nr. 17 vom
05.06.2014 eingeführt im Bundesland Nordrhein-Westfalen, zugrunde. Das
Wettbewerbsverfahren ist bis zum Abschluss der Preisgerichtssitzung anonym. Die
Anwendung und Anerkennung der RPW 2013 ist für Auslober und TeilnehmerInnen sowie alle übrigen Beteiligten verbindlich, soweit diese Auslobung nicht ausdrücklich davon abweicht. Auslober, Teilnehmende sowie alle am Verfahren Beteiligten erkennen die Verfahrensbedingungen sowie den Inhalt der Auslobung an. An der Vorbereitung dieses Wettbewerbs hat der Wettbewerbsausschuss der Architektenkammer NRW beratend mitgewirkt. Die Auslobung wurde dort unter der Nummer W 04/25 registriert. Im Anschluss an das Wettbewerbserfahren wird gemäß § 14 Abs. 4 Ziff. 8 ein VgV-Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb mit den Preisträgern des Wettbewerbs durchgeführt.
Bereits gesetzte Teilnehmer:
1. HUPE FLATAU GmbH, Hamburg
2. h4a Gessert + Randecker Architekten GmbH, Stuttgart
3. Robbrecht en Daem architecten, Gent / Belgien
4. Staab Architekten GmbH, Berlin
5. JSWD Architekten GmbH & Co. KG, Köln

Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Universität Bonn, Regina-Pacis-Weg 3
53113
Bonn
Deutschland
DEA22

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Wettbewerbsergebnis

Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung zur weiteren Entwicklung und Bearbeitung der Aufgabe gem. RPW 2013, § 8 (2) sowie § 72 (2) VgV. Im Anschluss an die Preisgerichtssitzung wird unter Würdigung der Entscheidung des Preisgerichts ein nachgeschaltetes Verhandlungsverfahren mit den Preisträger*innen durchgeführt.

Gewichtung
50,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Weiterentwicklung Entwurf

Die Bewertung erfolgt durch das Vergabegremium im Rahmen des Verhandlungsverfahrens.

Gewichtung
15,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Kostenmanagement

Die Bewertung erfolgt durch das Vergabegremium im Rahmen des Verhandlungsverfahrens.

Gewichtung
5,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Terminmanagement

Die Bewertung erfolgt durch das Vergabegremium im Rahmen des Verhandlungsverfahrens.

Gewichtung
5,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualitätsmanagement

Die Bewertung erfolgt durch das Vergabegremium im Rahmen des Verhandlungsverfahrens.

Gewichtung
5,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Bieterprofil und Projektorganisation

Die Bewertung erfolgt durch das Vergabegremium im Rahmen des Verhandlungsverfahrens.

Gewichtung
5,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Personaleinsatz

Die Bewertung erfolgt durch das Vergabegremium im Rahmen des Verhandlungsverfahrens.

Gewichtung
5,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Honorarangebot auf Basis Budgetvorgabe

Honorarangebot mit Grundleistungen, Besondere Leistungen, inkl. Nebenkosten. Die Auswertung erfolgt rechnerisch.

Gewichtung
10,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Nichtoffenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Das Verfahren wird als einstufiger, nichtoffener Realisierungswettbewerb mit anschließendem Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb gem. VgV durchgeführt. Der Wettbewerb wird mit max. 20 Teilnehmenden durchgeführt. 5 Teilnehmende werden durch die Ausloberin gesetzt, die max. 15 weiteren Teilnehmenden werden über den Teilnahmewettbewerb ermittelt. Bewerbende sind qualifiziert, wenn die Erfüllung der Eignungskriterien sowie die gestellten
Mindestanforderungen und alle sonstigen fachlichen Anforderungen / Auswahlkriterien erfüllt sind. Bei gleicher Qualifikation von mehr als der vorgesehenen Teilnehmendenzahl behält sich der Auslober vor, die Entscheidung per Losentscheid zu treffen. Im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren wird gemäß § 14 Abs. 4 Ziff. 8 ein VgV-Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb mit den Preisträgern des Wettbewerbs durchgeführt. Die Auftraggeberin behält sich die Möglichkeit offen, den Auftrag auf Grundlage der Erstangebotes zu vergeben, ohne in Verhandlungen zu treten ((§17 Abs. 11 VgV).

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zum Wettbewerb

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

20
20

1. HUPE FLATAU GmbH, Hamburg
2. h4a Gessert + Randecker Architekten GmbH, Stuttgart
3. Robbrecht en Daem architecten, Gent / Belgien
4. Staab Architekten GmbH, Berlin
5. JSWD Architekten GmbH & Co. KG, Köln

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://evergabe.blb.nrw.de/Vergabe/notice/CXPUYYNYXFG

Einlegung von Rechtsbehelfen

Es gelten die Regelungen zur Nachprüfung gemäß GWB. Die Wettbewerbsteilnehmenden können Verstöße gegen das in der Auslobung festgelegte Verfahren gegenüber dem Auslober rügen. Sollte dem behaupteten Verstoß seitens des Auslobers nicht abgeholfen werden, besteht die Möglichkeit der Nachprüfung über die Vergabekammer.
Anträge auf Nachprüfung sind zu richten an: Vergabekammer Rheinland Straße:
Zeughausstraße 2-10 PLZ/Ort: 50667 Köln Telefon: 0221/147-3055
(Geschäftsstelle) Telefax: 0221/147-2889 E-Mail: VKRheinland@bezregkoeln.nrw.de Internet: http://www.bezreg-koeln.nrw.de/ Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB unzulässig, soweit -Der/die AntragstellerIn den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber der Auftraggeberin nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat, -Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht
spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur
Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber der Auftraggeberin gerügt werden,
-Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber der Auftraggeberin gerügt werden, -mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht
abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Zusätzliche Informationen

1. Preisgeld im Wettbewerb:
Die Wettbewerbssumme ist ermittelt nach § 7 Absatz 2 der RPW 2013 auf der Basis HOAI. Für Preise und Anerkennungen stellt der Auslober als Wettbewerbssumme einen Gesamtbetrag in Höhe von 656.000,- EUR netto zur Verfügung.
Folgende Verteilung ist vorgesehen (jeweils netto zzgl. gesetzl. MwSt. von 19%): 1. Preis: 182.000 EUR, 2. Preis: 114.000 EUR, 3. Preis: 69.000 EUR sowie eine Gesamtsumme von 91.000,- EUR für Anerkennungen.
2. Folgende Kriterien werden bei der Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten angewendet (die Reihenfolge stellt keine Gewichtung dar):
-Städtische Einbindung und konzeptionelle Leitidee
-Architektonische Qualität
-Erfüllung der funktionalen Anforderungen
-Umgang mit dem Denkmal
-Konstruktion und Flexibilität
-Beitrag zu nachhaltigkeitsrelevanten Themen
-Wirtschaftlichkeit
3. Auftrag und Verhandlungsgespräche
Der Auslober wird unter Würdigung der Preisgerichtsempfehlung gem. § 8 RPW einen der Preisträger mit weiteren Leistungen beauftragen. Folgende Leistungen sind Bestandteile der Vergabe auf Grundlage der HOAI 2021 i.V.m. den jeweiligen Leistungsbeschreibungen (Teil der Vergabeunterlagen des Verhandlungsverfahrens). Es wird nach Abschluss des Wettbewerbs gemäß §14 Abs. 4 Ziff. 8 VgV ein VgV-Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb mit den Preisträgern des Wettbewerbs durchgeführt.
Es erfolgt bei Beauftragung eine Beauftragung für das Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI LP 1-9; der Auslober geht von Honorarzone IV aus. Die Beauftragung erfolgt stufenweise für die beauftragten Leistungsbilder der HOAI in der aktuell gültigen Fassung i.V.m. den jeweiligen Leistungsbeschreibungen. Nach erfolgreichem Verhandlungsverfahren werden mit Beauftragung zunächst die Leistungsphasen 1-3 abgerufen.
4. Der Honorarsatz und der Umbauzuschlag sind verhandlungsoffene Bestandteile des Honorarangebots. Eine Anrechnung der mitzuverarbeitenden Bausubstanz soll vereinbart werden.
5. Die besonderen und projektspezifischen Leistungen werden in der Leistungsbeschreibung im Rahmen des Verhandlungsverfahrens definiert.
Der Auslober behält sich eine Nachbeauftragung weiterer Leistungen vor, sollten diese im Projektverlauf notwendig werden.
Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Preisträgers bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und soweit der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.

Voraussetzung für die stufenweise Beauftragung ist, dass die wirtschaftlichen Möglichkeiten der Auslober für die Umsetzung des Gesamtprojektes erreichbar erscheinen, das Bauvorhaben realisiert wird und einer Beauftragung kein wichtiger Grund entgegensteht. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der Leistungen besteht nicht.
6. Das Gremium der Verhandlungsgespräche wird gebildet aus Vertretern des Auslobers.
7. Eignungsnachweise im Rahmen des Verhandlungsverfahrens
Mit Abgabe ihres Erstangebotes im Rahmen des Verhandlungsverfahrens sind die nachfolgenden Eignungsnachweise durch die Bietenden zu erbringen. Können diese Nachweise durch eine/n BieterIn nicht erbracht werden, so wird diese/r vom Verfahren ausgeschlossen.
8. Folgende Nachweise bzw. Erklärungen werden gefordert:

-Nachweis Berufshaftpflichtversicherung: Nachweis des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung der Bietenden bzw. der Bietergemeinschaft bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen oder Kreditversicherer mit einer Deckungssumme von mind. 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 5,0 Mio. EUR (vgl. RifT) für sonstige Schäden. Alternativ kann eine schriftliche Erklärung der Berufshaftpflichtversicherung ohne Vorbehalte und nicht älter als sechs Monate, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen, vorgelegt werden. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen pro Versicherungsjahr bzw. für alle Versicherungsfälle bei dem Projekt bei natürlichen Personen mindestens das 2-fache, bei juristischen Personen mindestens das 3-fache der Deckungssummen beträgt.
-Eigenerklärung der jeweiligen Netto-Jahresumsätze der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre des/der Bietenden. Ein Durchschnittswert wird errechnet, es müssen folgende Mindestjahresumsätze erreicht werden:
-> Objektplanung Gebäude; der Mindestumsatz beträgt netto 1,0 Mio. EUR
-Eigenerklärung zur Anzahl der durchschnittlichen technischen Fachkräfte / FTE inkl. Geschäftsführung / Leitung, Vollzeit; Teilzeitkräfte sind auf Vollzeitkräfte umzurechnen) der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre der Bietenden bzw. des für die Erbringung der jeweiligen Teilleistung vorgesehenen Nachunternehmenden:
-> Objektplanung Gebäude; es sind mindestens 10 technische Fachkräfte, unter Angabe der jeweiligen Qualifikation zu benennen.
-Eignungsleihe: Bietende können sich zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde anderer Unternehmen bedienen, vgl. § 47 VgV ("Eignungsleihe"). In diesem Falls sind folgende Erklärungen zusätzlich für jedes eignungsleihende Unternehmen zu erbringen
-Eigenerklärung Kapazitäten anderer Unternehmen
-Verpflichtungserklärung des eignungsleihenden Unternehmens
-Eigenerklärung zum 5. EU-Sanktionspaket - RUS-Sanktionen und dem dort enthaltenen Verbot von Auftragserteilungen an russische Staatsangehörige/Unternehmen/Lieferanten für jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft sowie jeden/der NachunternehmerIn
-Eigenerklärung zu Tariftreue und Mindestlohn gem. TVgG-NRW für jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft sowie jeden/r NachunternehmerIn.
Entsprechende Formblätter werden zur Verfügung gestellt.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Die Ausloberin behält sich die Nachforderung von Unterlagen vor.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

§ 124 GWB - § 21 Arbeitnehmer-Entsendegesetz, § 98c Aufenthaltsgesetz, § 19 Mindestlohngesetz, § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz sowie sämtliche Ausschlussgründe nach § 123 GWB

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eignung zur Berufsausübung
Nachweis der geforderten beruflichen Qualifikation jedes Bewerbers / Mitglieds der Bewerbergemeinschaft

Nachweis der geforderten beruflichen Qualifikation jedes Bewerbers / Mitglieds der Bewerbergemeinschaft durch aktuellen Nachweis der Berufszulassungen des/der Architekten/Architektin.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Höchstanzahl erfolgreicher Angebote
15

Eignungskriterium

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Fachliche Anforderungen sowie sonstigeZulassungsvoraussetzungen zum Nachweis der Teilnahmeberechtigung

-Form- und fristgerechter sowie vollständiger Eingang der
Bewerbungsunterlagen******** -Eigenerklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung
gemäß § 46 Abs. 2 VgV (im Teilnahmeantrag)******** -Eigenerklärung, dass keine
Ausschlussgründe gemäß §§ 123 und 124 GWB vorliegen (im
Teilnahmeantrag)******** -Eigenerklärung zur geforderten
Berufshaftpflichtversicherung (im Teilnahmeantrag)******** -Eigenerklärung gem.
5. EU-Sanktionspaket "Russlandsanktionen"******** -Erklärung zur Teilnahme am
Wettbewerb in Textform gem. § 126b BGB.******** -Eigenerklärung, dass die
Anforderungen des Auslobers an die Umsetzung des Projektes unter Nutzung von BIM durch die Bewerbenden erfüllt werden können.********Der Auslober behält sich die Nachforderung von Unterlagen vor. Alle Bewerbenden, die die Zulassungskriterien erfüllen, werden zum Auswahlverfahren zugelassen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Höchstanzahl erfolgreicher Angebote
15

Eignungskriterium

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auswahlkriterien - Referenzprojekte

Zum Nachweis der Fachkunde sollen mit dem vorliegendem Projekt hinsichtlich der Komplexität vergleichbare Referenzprojekte eingereicht werden. Die Anzahl der Referenzen ist nicht beschränkt. Die Bewerbenden müssen jedoch eindeutig zwei Referenzprojekte aus dem Leistungsbild Objektplanung Gebäude angeben,
welche gewertet werden sollen. Diese sind im Bewerbungsformular eindeutig zu benennen und zu beschreiben. Zusätzlich ist zu jedem Referenzobjekt ein Referenzblatt in elektronischer Form (DIN A3 Querformat, 1 Seite) einzureichen. Auf dem Referenzblatt ist mind. ein Foto des fertiggestellten Projektes zum Nachweis der Realisierung sowie ergänzende graphische und ggf. kurze stichwortartige Erläuterungen darzustellen. ********Geforderte Referenzen: **/Referenz A -Realisiertes Hochbauprojekt vergleichbarer Komplexität (Vergleichbarkeit der Honorarzone gem. HOAI) -Fertigstellung (LP 8 abgeschlossen bzw. Inbetriebnahme) im Zeitraum 2015 bis 2025 -mind. Honorarzone IV HOAI Objektplanung Gebäude -mind. LP 2-5 vom Bewerbenden erbracht
-Herstellungskosten KG 300+400 min. 8,0 Mio. EUR brutto **/Referenz B
-Realisiertes Hochbauprojekt vergleichbarer Komplexität (Vergleichbarkeit
der Honorarzone gem. HOAI) -Fertigstellung (LP 8 abgeschlossen bzw.
Inbetriebnahme) im Zeitraum 2015 bis 2025 -mind. Honorarzone IV HOAI
Objektplanung Gebäude -mind. LP 2-5 vom Bewerbenden erbracht
-Herstellungskosten KG 300+400 min. 5,0 Mio. EUR brutto.** Zusätzliche
Nachweise durch Referenzen -Mindestens eines der Referenzprojekte A
oder B muss aus dem Bereich Umbau / Sanierung eines
denkmalgeschützten Gebäudes stammen.**Zusätzlich sind folgenden Punkte
a) und b) durch eines der Referenzprojekte (Referenz A oder Referenz B)
oder alternativ durch zusätzliche Referenzprojekte (inkl. Referenzblatt im
Format DIN A3, s.o.) nachzuweisen.** (Mindestanforderung): a.) -Mindestens
ein Referenzprojekt muss aus dem Bereich Hochschulbauten / Bildungsbauten / Schulbauten / / Seminargebäude o.ä. stammen b.) -Nachhaltiges
Gebäude, nachgewiesen durch z.B. eine Zertifizierung nach BNB, DGNB,
LEED oder vergleichbar. Der Nachweis erfolgt in Eigenerklärung. **oder
-Umsetzung eines Umbaus im laufenden Betrieb (fortgesetzte Nutzung von
Teilbereichen eines Gebäudes, welches durch den Bewerber umgebaut /
saniert / erweitert wurde). **Es erfolgt keine qualitative Bewertung von
Referenzprojekten. ********Qualifizierung und Auswahl Bewerbende sind
qualifiziert, wenn die Erfüllung der Eignungskriterien sowie die gestellten
Mindestanforderungen und alle sonstigen fachlichen Anforderungen /
Auswahlkriterien erfüllt sind. Bei der Auswahl der Teilnehmenden wird der
Auslober von unabhängigen, neutralen Fachleuten beraten. Kleinere
Büroorganisationen und BerufsanfängerInnen werden über die
angemessene Ausgestaltung der Kriterien entsprechend beteiligt. Bei
gleicher Qualifikation von mehr als der vorgesehenen Teilnehmendenzahl
behält sich der Auslober vor, die Entscheidung per Losentscheid zu treffen.
Anschließend wird - ebenfalls per Losentscheid - eine angemessene Zahl
von Nachrückenden ermittelt, die im Falle einer Absage eines ausgewählten
Teilnehmenden bis zum Kolloquium als Teilnehmende nachrücken. Das
Auswahlverfahren wird dokumentiert. Die Bewerbenden werden
elektronisch über das Ergebnis des Auswahlverfahrens informiert. Den
ausgewählten Bewerbenden werden die Unterlagen zur Bearbeitung des
Wettbewerbs zugesandt.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Höchstanzahl erfolgreicher Angebote
15