BLB NRW AC / Aachen/ RWTH IENFT/IHFT Sanierung/ Schlüsselfertige Errichtung mit in...
VO: VOB Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
23.04.2025
08.05.2025 09:00 Uhr
23.05.2025

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Aachen
05111-32003-71
Mies-van-der-Rohe-Straße 10
52074
Aachen
Deutschland
DEA2D
Einkauf und Vertragsmanagement
AC.Einkauf@blb.nrw.de
+49 0
+49 0

Angaben zum Auftraggeber

Öffentliches Unternehmen
Wirtschaftliche Angelegenheiten

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW - Justiziariat
t:0211617000
Mercedesstr. 12
40470
Düsseldorf
Deutschland
DEA11
BLBVergabe@blb.nrw.de
BLBVergabe@blb.nrw.de
+49 0
+49 21161700174

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Rheinland, c/o Bezirksregierung Köln·
t:02211473055
Zeughausstraße 2-10
50667
Köln
Deutschland
DEA23
VKRheinland@bezreg-koeln.nrw.de
VKRheinland@bezreg-koeln.nrw.de
+49 0
+49 221-1472889

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Bauleistung

CPV-Codes

45200000-9
45214300-3
45214400-4
45214420-0
45214600-6
45214610-9
71320000-7
71321000-4
71322000-1
71356400-2
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Der BLB NRW Niederlassung Aachen beabsichtigt die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes der Institute Nachrichten- und Hochfrequenztechnik.
Das Gebäude wurde im Jahr 1957 als gestreckter Solitärbau mit einer Länge von ca. 90 m im ehemaligen Gartenbereich zugehörig zu Haus Königshügel errichtet. Das Gebäude weist im Wesentlichen 5 Geschosse auf, ergänzend durch ein 2. Untergeschoss in einem Teilbereich des Gebäudes, sowie ein Dachgeschoss mit wenigen Nutz- und Technikräumen.

Die Sanierung des Gebäudes muss in Einklang mit den Anforderungen der Denkmalpflege erfolgen. Gleichzeitig sind jedoch gebäudetechnische sowie technische Anforderungen, die aus dem Forschungs- und Lehrbetrieb resultieren, zu erfüllen. Die derzeitigen Technikflächen werden voraussichtlich anwachsen. In der Gesamtplanung muss die Dachfläche ebenfalls
Berücksichtigung finden. Der auf dem Dach befindliche Messraum soll auf dem Außengelände neu verortet werden.

Der Gesamt-Flächenbedarf beträgt ca. 3.526 m2 NUF 1-6.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Bei dem Vergabeverfahren handelt es sich um ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gem. §
3 EU Abs. 3 VOB/A. Das Vergabeverfahren gliedert sich demnach in einen Teilnahmewettbewerb sowie eine Angebots- und eine Verhandlungsphase.

Den Bietern werden die funktionalen Anforderungen im Rahmen einer Funktionalen Leistungsbeschreibung beschrieben. Das Verfahren gliedert sich in eine Angebotsphase, in der maximal 5 Bieter im Wettbewerb ein Vorplanungskonzept auf
Basis der funktionalen Vorgaben ausarbeiten. Besonderes Augenmerk wird hierbei auf die architektonisch-gestalterische und
funktionale Qualität unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Aspekte gelegt. Auf Basis dieser Angebotsplanung legen die Bieter ein indikatives Angebot. Danach schließt sich eine Verhandlungsphase mit einer abschließenden Bewertung des Preisangebots an.

Nach dem erfolgten Zuschlag an einen Bieter erfolgt die Fortführung der Angebotsplanung und Erarbeitung einer vertieften
ausführungsorientierten Entwurfsplanung und Verifizierung des Angebotspreises.

Bei Einhaltung der Wirtschaftlichkeit mit dem verifizierten Angebotspreis erfolgt die Erarbeitung der restlichen Planungs- und
Bauleistungen.

Komplette Bauleistungen sowie komplette Planungsleistungen, insbesondere Objektplanung, Fassadenplanung,
TGA-HKLS und TGA-ELT, im Übrigen sämtliche zur schlüsselfertigen Errichtung erforderlichen
Planungsleistungen basierend auf einer Funktionalen Leistungsbeschreibung.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
37
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
RWTH Institut für Hochfrequenztechnik, Melatener Str. 23
52074
Aachen
Deutschland
DEA2D

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://evergabe.blb.nrw.de/Vergabe/notice/CXS7YYXYTMXLRW95

Einlegung von Rechtsbehelfen

Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer ist unzulässig, soweit:

1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb von zehn Kalendertagen nach Absendung der Information per Fax oder auf elektronischem Wege bzw. 15 Kalendertagen nach einer Versendung mit anderen Kommunikationsmitteln gerügt hat,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Dies gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Zusätzliche Informationen

Kalkulationskostenentschädigung: Sowohl derjenige Bieter, der den Auftrag erhalten soll, als auch diejenigen Bieter, die für den Zuschlag nicht vorgesehen sind, erhalten bei Einhaltung der Voraussetzungen des § 8 Abs. 8 Nr. 1 S. 2 i.V.m. Nr. 2 VOB/A-EG eine Entschädigung i. H. v. netto 363.000,00 EUR für die im Zuge des Verhandlungsverfahrens entstehenden Aufwendungen. Die Voraussetzungen dafür sind gem. § 8 Abs. 8 Nr. 1 S. 3 VOB/A-EG die rechtzeitige Einreichung eines der Ausschreibung entsprechenden wertungsfähigen Angebots mit den geforderten Unterlagen. Diese Entschädigung steht jedem beteiligten Bieter in der zweiten Stufe (Angebotsphase) des Wettbewerbs zu, der ein der Ausschreibung entsprechendes Angebot inklusive Planungsunterlage mit den geforderten Parametern fristgerecht einreicht. Die Entschädigungssumme aus der Abstimmungs- und Verhandlungsphase wird im Auftragsfall der Preconstruction-Phase dem Auftragnehmer von der Gesamtvergütung in Abzug gebracht. Allgemeine Information zum weiteren Vorgehen bei vorbehaltlicher Verhandlungsrunde: Beim Teilnahmewettbewerb verringert der AG die Anzahl der Teilnehmer auf maximal fünf Bewerber zum nachgelagerten Verfahren. Im Falle von Punktegleichheit nach der Bewertung der Teilnahmeunterlagen (Bewerbungsbogen) mit Hilfe der veröffentlichen Wertungsmatrix (Eignungsmatrix SEP) entscheidet der AG anhand eines Losverfahrens, welcher Bewerber beim nachgelagerten Verhandlungsverfahren mit eingeladen wird. In der zweiten Stufe des Wettbewerbs erstellen die Bieter eine Angebotsplanung inklusive Indikativangebot, die nach Beurteilung der Wertungsmatrix (Zuschlagsmatrix SEP) ausgewertet wird. Im Anschluss an die Angebotsphase mit dem 1. Angebot erfolgt eine Verhandlungsphase. Nach der Verhandlungsphase ist ein 2. finales Angebot abschließend einzureichen. Der Auftraggeber behält sich jedoch ausdrücklich vor, schon auf das 1. Angebot ohne Durchführung einer Verhandlungsrunde den Zuschlag zu erteilen.
***********************************
Sollte es im Rahmen des Vergabeverfahrens durch Mehrfachangaben im Preisblatt einerseits und im Bietertool andererseits zu widersprüchlichen Angaben über Preisnachlässe durch den Bieter kommen, werden die Angaben im Preisblatt als vorrangig angesehen und der Bewertung des Angebots zugrunde gelegt.
******************************************************
Hingewiesen wird auf die Korruptionspräventionen, denen sich der BLB NRW unterworfen hat; diese finden sich unter: https://www.blb.nrw.de/compliance.
Einem rechtskonformen Handeln unterwirft sich auch der Bewerber / Auftragnehmer.
******************************************************
Datenschutzklausel gem. § 12 Abs. 2 Datenschutzgesetz NRW
Die von Ihnen erbetenen, personenbezogenen Angaben werden im Rahmen des Vergabeverfahrens verarbeitet und gespeichert. Ihre Angaben sind Voraussetzung für die Berücksichtigung Ihres Angebotes.
******************************************************
Hinweis - Wettbewerbsregister
Ab einer Auftragssumme von 30.000 Euro ohne Umsatzsteuer wird der Auftraggeber über den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, eine Auskunft aus dem Wettbewerbsregister nach § 6 Abs. 1 S. 1 des Wettbewerbsregistergesetzes einholen.
******************************************************
Zuständigkeit bei Meinungsverschiedenheiten nach § 18 (2) VOB/B (Streitigkeiten)
Entsprechend dem § 18 (2) VOB/B und dem Transparenzgebot hat der BLB NRW die zuständige Stelle eingerichtet und gibt sie hiermit bekannt:
BLB NRW Zentrale
Justiziariat
Mercedesstr.12
40470 Düsseldorf
******************************************************
Das Vergabeverfahren wird über den Vergabemarktplatz NRW (VMP NRW) abgewickelt. Unternehmen erhalten bei der Registrierung auf dem VMP NRW einen individuellen Unternehmensaccount. Der Austausch zwischen der Vergabestelle und dem Unternehmen erfolgt elektronisch über diesen Account und den für dieses Vergabeverfahren angelegten Projektraum im Modul "Kommunikation". Nur das Unternehmen hat Zugriff auf die über den Unternehmensaccount im Modul "Kommunikation" des Projektraums eingegangenen und ausgehenden Nachrichten. Dem Unternehmen werden hierüber auch rechtserhebliche Erklärungen im Vergabeverfahren zugestellt.

Innerhalb des Unternehmensaccounts können mehrere Nutzerkonten angelegt werden. Bei der Anlage wird die Verwendung funktionsbezogener E-Mail-Adressen empfohlen.
Weitere Informationen und Hilfestellungen zum VMP NRW sowie Anleitungen zum Bietertool für die Angebotsabgabe finden Sie auf der Internetseite des Betreibers cosinex GmbH unter folgendem Link: https://support.cosinex.de/unternehmen/pages/viewpage.action?pageId=28115008.
******************************************************

In diesem Verfahren werden Bieterfragen über eine Bieterfragenliste (siehe Vergabeunterlagen - Sonstiges) von den Bietern über die Kommunikationsplattform des VMP eingereicht und durch die Vergabestelle beantwortet.

*******************************************************

Wir weisen an dieser Stelle darauf hin, dass das beigefügte Anlagenverzeichnis nicht deckungsgleich zu den Anlagen in den Vergabeunterlagen ist. Anlagen die nicht im Teilnahmewettbewerb beigefügt sind werden erst in der zweiten Phase (Angebotsphase) beigefügt. Somit dient dies in Phase 1 nur der Information.

*****************************************************

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

204
Tage

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

-

Bedingungen

Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

§ 124 GWB - § 21 Arbeitnehmer-Entsendegesetz, § 98c Aufenthaltsgesetz, § 19 Mindestlohngesetz, § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz sowie sämtliche Ausschlussgründe nach § 123 GWB

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Einzureichende Unterlagen:
Nachweis der Haftpflichtversicherung für Planungsleistungen mindestens zweifach maximiert bei natürlichen
Personen bzw. mindestens dreifach maximiert bei juristischen Personen mit einer Mindestdeckungssumme von 5 Mio.
EUR für Sachschäden je Schadensfall sowie 3 Mio. EUR für Personenschäden je Schadensfall oder die verbindliche
Erklärung einer Versicherungsgesellschaft, dass Sie mit dem haftenden Bewerber eine im Auftragsfall eintretende
Berufshaftpflichtversicherung in der geforderten Höhe für Personen- und Sachschäden abgeschlossen hat, bzw.
abzuschließen beabsichtigt.

Als Mindestanforderung ist zudem ein Umsatz von 30 Mio. EUR als Mittel der Nettojahresumsätze für Bauleistungen
aus dem Bereich Hochbau aus 2022, 2023 und 2024 festgelegt.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Sonstiges
Sonstiges

Einzureichende Unterlagen:
- 234 Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft (mit dem Teilnahmeantrag mittels Eigenerklärung vorzulegen): - wenn das Angebot von einer Bietergemeinschaft abgegeben wird
- bei Abgabe mehrerer Hauptangebote für jedes Hauptangebot einer Bietergemeinschaft
- Freistellungsbescheinigung nach § 48b Einkommensteuergesetz (auf Anforderung der Vergabestelle mittels Dritterklärung vorzulegen)
- Info-Blatt Steuerabzug (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen)
- Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse (auf Anforderung der Vergabestelle mittels Dritterklärung vorzulegen): falls das Unternehmen beitragspflichtig ist

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Eignung zur Berufsausübung
Eignung zur Berufsausübung

Allgemeine Eignung

Die Eignung der präqualifizierten Unternehmen wird anhand der in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen hinterlegten Erklärungen und Nachweise sowie der ggf. darüber hinaus verlangten Angaben und sonstigen Erkenntnissen der Baudurchführenden Ebene geprüft.
Die hinterlegten Informationen müssen die Eignung für den konkreten Auftrag nachweisen, die projektspezifischen Anforderungen an den Nachweis der Eignung sind zu berücksichtigen.
Alternativ oder ergänzend steht es den Unternehmen frei, Eigenerklärungen zu den geforderten Eignungskriterien abzugeben und diese durch Vorlage von Einzelnachweisen zu belegen. Dies ist insbesondere dann erforderlich, wenn die hinterlegten Dokumente nicht die Eignung zu dem konkreten Auftrag nachweisen können.

Die Eignungsprüfung der nicht präqualifizierten Unternehmen erfolgt (zunächst) anhand der abgegebenen Eigenerklärungen sowie der ggf. zusätzlich verlangten Angaben und sonstigen Erkenntnissen der Baudurchführenden Ebene.

Gelangen Angebote von nicht präqualifizierten Unternehmen in die engere Wahl, sind die im Formblatt 124 "Eigenerklärung zur Eignung" bzw. in der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung bezeichneten Bescheinigungen zur Bestätigung der Eigenerklärungen einzuholen und zu prüfen. Das Formblatt 124 kann direkt abgerufen werden unter: https://www.blb.nrw.de/fileadmin/Home/Service/Service_fuer_Auftragnehmer/Eignungsnachweis/eigenerklaerung-nicht-praequalifizierte-unternehmen-formblatt-124.pdf

Bei Verfahren mit Teilnahmewettbewerb erfolgt die Eignungsprüfung im Rahmen der Bewerberauswahl. Für nicht präqualifizierter Unternehmen wird die Eignungsprüfung anhand der vorgelegten Eigenerklärungen und Referenzbescheinigungen vorgenommen. Vor der Aufforderung zur Angebotsabgabe sind von den nicht präqualifizierten Unternehmen, die als geeignet eingestuft wurden und die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollen, die Bescheinigungen zu fordern und zu prüfen."

Nachunternehmen/andere Unternehmen:

Bei Zweifeln an der Eignung der vorgesehenen Nachunternehmen / anderen Unternehmen von präqualifizierten Unternehmen können die o.g. Nachweise gefordert und einer Prüfung unterzogen werden. Bei der Prüfung der Eignung nicht präqualifizierter Unternehmen sind auch die Bescheinigungen der Nachunternehmen / anderen Unternehmen zu prüfen, für deren Leistungen die Vorlage der Eigenerklärung verlangt wurde.

Auftragsspezifische Anforderungen:
Für den schriftlichen Teilnahmeantrag sind ausschließlich die durch den Auftraggeber übermittelten Unterlagen zum
Teilnahmewettbewerb (Bewerbungsbogen) zu verwenden. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Die im
Bewerberbogen genannten Unterlagen sowie Nachweise und Erklärungen sind vollständig und ohne Querverweise auf
etwaige Unterlagen, Websites etc. auszufüllen, rechtsverbindlich zu unterschreiben und beizufügen. Am vorgegebenen
Wortlaut der Unterlagen dürfen keine Veränderungen vorgenommen werden. Mit dem Teilnahmeantrag sind sämtliche
Unterlagen, Nachweise und Erklärungen nach der vorgegebenen Gliederung vorzulegen. Bei Bewerber-/
Bietergemeinschaften muss für jedes Mitglied der Bewerber- / Bietergemeinschaft die Eigenerklärung einschließlich aller
Unterlagen ausgefüllt und unterschrieben werden. Die unvollständige oder verspätete Vorlage der Unterlagen kann zum
Ausschluss aus dem Verfahren führen. Fehlende Unterlagen/ Nachweise oder Erklärungen werden nachgefordert. Werden
nachgeforderte Unterlagen/ Nachweise oder Erklärungen nicht vollständig und/oder nicht fristgerecht eingereicht, führt dies
zum Ausschluss aus dem Verfahren.

Die Projektleitung für die Bauleistungen muss bauvorlagenberechtigt für NRW entsprechend den Anforderungen der BauO
NRW sein, sofern die Bauvorlagenberechtigung nicht über die Projektleitung für Objektplanungsleistung abgedeckt wird.
Die Bauvorlageberechtigung ist ein Mindestkriterium für die Eignung.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Allgemeine Eignung

Die Eignung der präqualifizierten Unternehmen wird anhand der in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen hinterlegten Erklärungen und Nachweise sowie der ggf. darüber hinaus verlangten Angaben und sonstigen Erkenntnissen der Baudurchführenden Ebene geprüft.
Die hinterlegten Informationen müssen die Eignung für den konkreten Auftrag nachweisen, die projektspezifischen Anforderungen an den Nachweis der Eignung sind zu berücksichtigen.
Alternativ oder ergänzend steht es den Unternehmen frei, Eigenerklärungen zu den geforderten Eignungskriterien abzugeben und diese durch Vorlage von Einzelnachweisen zu belegen. Dies ist insbesondere dann erforderlich, wenn die hinterlegten Dokumente nicht die Eignung zu dem konkreten Auftrag nachweisen können.

Die Eignungsprüfung der nicht präqualifizierten Unternehmen erfolgt (zunächst) anhand der abgegebenen Eigenerklärungen sowie der ggf. zusätzlich verlangten Angaben und sonstigen Erkenntnissen der Baudurchführenden Ebene.

Gelangen Angebote von nicht präqualifizierten Unternehmen in die engere Wahl, sind die im Formblatt 124 "Eigenerklärung zur Eignung" bzw. in der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung bezeichneten Bescheinigungen zur Bestätigung der Eigenerklärungen einzuholen und zu prüfen. Das Formblatt 124 kann direkt abgerufen werden unter: https://www.blb.nrw.de/fileadmin/Home/Service/Service_fuer_Auftragnehmer/Eignungsnachweis/eigenerklaerung-nicht-praequalifizierte-unternehmen-formblatt-124.pdf

Bei Verfahren mit Teilnahmewettbewerb erfolgt die Eignungsprüfung im Rahmen der Bewerberauswahl. Für nicht präqualifizierter Unternehmen wird die Eignungsprüfung anhand der vorgelegten Eigenerklärungen und Referenzbescheinigungen vorgenommen. Vor der Aufforderung zur Angebotsabgabe sind von den nicht präqualifizierten Unternehmen, die als geeignet eingestuft wurden und die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollen, die Bescheinigungen zu fordern und zu prüfen."

Nachunternehmen/andere Unternehmen:

Bei Zweifeln an der Eignung der vorgesehenen Nachunternehmen / anderen Unternehmen von präqualifizierten Unternehmen können die o.g. Nachweise gefordert und einer Prüfung unterzogen werden. Bei der Prüfung der Eignung nicht präqualifizierter Unternehmen sind auch die Bescheinigungen der Nachunternehmen / anderen Unternehmen zu prüfen, für deren Leistungen die Vorlage der Eigenerklärung verlangt wurde.

Für den Bereich Bauleistung ist der Nachweis von 3 Referenzprojekten gefordert.
Folgende Mindestanforderungen müssen die Referenzenprojekte für den Bereich Bauleistung mindestens erfüllen

- Es sind drei Referenzen einzureichen, davon
o Mindestens eine Referenz mit Anforderungen der Denkmalpflege
o Mindestens eine Referenz beinhaltet eine Kernsanierung (>= 4.500 m^2 BGF)
o Mindestens eine Referenz mit Baukosten KG 200-600 über 30 Mio. EUR (brutto)
Für alle Referenzen gelten weiterhin folgende Mindestanforderungen:
- Das Fertigstellungsdatum aller Referenzen muss innerhalb der letzten acht Jahre gerechnet ab dem Submissionstermin der
Bewerbungsunterlagen liegen (Fertigstellung LP 8 zwischen 01.04.2017 bis 31.03.2025).

Für den Bereich Planungsleistungen ist der Nachweis von drei Referenzprojekten für den Bereich der
Objektplanung Gebäude, für den Bereich der Technischen Ausrüstung und für den Bereich
Fassadenplanung erforderlich.

Folgende Mindestanforderungen müssen die Referenzenprojekte mindestens erfüllen:

- Es sind drei Referenzen für den Bereich Objektplanung einzureichen, davon
o mindestens eine Referenz mit dem Schwierigkeitsgrad Honorarzone IV oder höher und zusätzlich zwei
mit dem Schwierigkeitsgrad Honorarzone III oder höher
Für alle Referenzen gelten weiterhin folgende Mindestanforderungen:
- Alle Referenzen müssen jeweils mindestens drei Leistungsphasen 2 bis 5 des Leistungsbildes Gebäude und Innenräume
gemäß HOAI aufweisen.
- Der Abschluss der letzten erbrachten Leistungsphase (LP 2-8) aller Referenzen muss innerhalb der letzten acht Jahre
gerechnet ab dem Submissionstermin der Bewerbungsunterlagen liegen (01.04.2017 bis 31.03.2025).

- Es sind drei Referenzen für den Bereich Planung Technische Ausrüstung einzureichen, davon
o mindestens eine Referenz mit dem Schwierigkeitsgrad Honorarzone III und zusätzlich zwei Referenzen mit
dem Schwierigkeitsgrad Honorarzone II oder höher
Für alle Referenzen gelten weiterhin folgende Mindestanforderungen:
- Alle Referenzen müssen jeweils mindestens drei Leistungsphasen 2 bis 5 des Leistungsbildes Technische Ausrüstung
gemäß HOAI in mindestens 3 Anlagengruppen aus den Anlagengruppen 1-6 und 8 aufweisen.
- Der Abschluss der letzten erbrachten Leistungsphase (LP 2-8) aller Referenzen muss innerhalb der letzten acht Jahre
gerechnet ab dem Submissionstermin der Bewerbungsunterlagen liegen (01.04.2017 bis 31.03.2025).

- Es sind drei Referenzen für den Bereich Fassadenplanung einzureichen, davon
o mindestens eine Referenz für eine Sanierungsplanung von denkmalgeschützten Fassaden unter weitgehendem
Bestandserhalt und zusätzlich zwei
Referenzen für Sanierungsplanungen
Für alle Referenzen gelten weiterhin folgende Mindestanforderungen:
- Alle Referenzen müssen jeweils mindestens drei Leistungsphasen aus den Leistungsphasen 2 bis 5 der
Fassadenplanung gemäß HOAI aufweisen.
- Der Abschluss der letzten erbrachten Leistungsphase (LP 2-8) aller Referenzen muss innerhalb der letzten acht Jahre
gerechnet ab dem Submissionstermin der Bewerbungsunterlagen liegen (01.04.2017 bis 31.03.2025).
Die Referenzen sind mit den im Bewerbungsbogen vorhandenen Formblättern nachzuweisen.

Bei Arbeitsgemeinschaften sind die Referenzkriterien insgesamt nachzuweisen, d.h. der Referenznachweis ist nicht von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft einzeln zu führen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Sonstiges
siehe Vergabeunterlagen

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
1.000,00

Finanzierung

siehe Vergabeunterlagen

Soweit die Auftragssumme mindestens 250.000 Euro ohne Umsatzsteuer beträgt, ist Sicherheit für die Vertragserfüllung in Höhe von fünf Prozent der Auftragssumme (inkl. Umsatzsteuer, ohne Nachträge) zu leisten.
Zudem beträgt die Sicherheit für Mängelansprüche drei Prozent der Summe der Abschlagszahlungen zum Zeitpunkt der Abnahme (vorläufige Abrechnungssumme).

Rechtsform des Bieters

Soll im Falle der Auftragserteilung eine Arbeitsgemeinschaft (ARGE) gebildet werden, ist das Formblatt 234 Erklärung Bieter-/
Arbeitsgemeinschaft auszufüllen.

Sofern eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird, ist diese als GbR zu firmieren. Eine Firmierung als GmbH wird im Falle eine
ARGE-Bildung nicht zugelassen.

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Wird der Auftrag einer Bieter- bzw. Bewerbergemeinschaft erteilt, so ist diese in eine gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter zu überführen.

Einzureichende Unterlagen:
- 523 EU - Eigenerklärung Sanktionspaket 5 EU (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen)
- Hinweis_Anforderung Auszug aus Wettbewerbsregister (WReg) (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen)
- Selbstauskunft Einzelunternehmen - Scheinselbstständigkeit (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Nur auszufüllen, wenn Sie keine juristische Person oder Personengesellschaft sind.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für den Teilnahmeantrag

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung