Die geforderten Unterlagen sind an die genannte Vergabestelle über den Vergabemarktplatz (VMP) digital zu übersenden. Das Angebot muss dort bis zum Submissionstermin übermittelt worden sein. Die Übermittlung hat über den Reiter "Angebot" mit Hilfe des dort zur Verfügung gestellten Bietertools zu erfolgen. Eine Übermittlung über den Kommunikationsbereichs des Vergabemarktplatzes ist nicht zulässig.
Bei Bietergemeinschaften hat jedes Mitglied die gemäß den Vorgaben des Bieterbogens vom Bieter geforderten Erklärungen und Nachweise jeweils für sich vorzulegen.
Soweit der Bieter den Einsatz von Unterauftragnehmern für wesentliche Leistungen beabsichtigt, sind auch für diese die benannten Formblätter vorzulegen.
Der Bieter muss ein Unternehmen, das ein entsprechendes Eignungskriterium nicht erfüllt oder bei dem zwingende Ausschlussgründe nach § 123 oder fakultative Ausschlussgründe nach § 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen vorliegen, nach schriftlicher Anforderung ersetzen. Unter http://www.evergabe.blb.nrw.de finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. Vergabeunterlagen können von dort kostenlos heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden.
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Die Vorgaben des TVgG NRW zu den Bereichen Mindestlohn und Tariftreue, sind zwingend zu berücksichtigende Ausführungsbedingungen i.S.v. §§ 128 Abs. 2 i. V. m. 129 GWB. Die besonderen Vertragsbedingungen werden Bestandteil des Vertrages. Bei der Auftragsbearbeitung sind für die Verarbeitung personenbezogener Daten die Bestimmungen zum Datenschutz, insbesondere der EU-Datenschutzgrundverordnung einzuhalten.
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Verantwortliche Ansprechpartner - Erfahrung
Angaben zu den technischen Fachkräften, die zur Leistungserbringung eingesetzt werden (Verantwortliche Ansprechpartner).
Die Qualifikationen der eingesetzten Verantwortlichen müssen den ausgeschriebenen Leistungen entsprechen; siehe Vertrag und Bekanntmachung Ziffer III.1.1 und III.2.2.
Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung entsprechend qualifizierte Fachkräfte benennen.
Die entsprechenden Qualifikationsnachweise sind zwingend bei der Angebotsabgabe mit einzureichen.
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MINDESTANFODERUNGEN gem. Angaben im Eignung-/Bieterbogen:
- Anlage 1: Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung
- Anlage 2: Umsatz für entsprechende Dienstleistungen: Mindestanforderung: Der Jahresumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre (2022/ 2023/ 2024) muss jeweils mindestens 300.000 EUR betragen.
- Anlage 3: Unternehmensreferenzen:
Gewertet werden vergleichbare Referenzen, bei denen Leistungen in den letzten 3 Jahren (11.03.2023 bis 12.03.2026) erbracht wurden, (Angaben bitte lt. Rechnungsstellung).
Es müssen mindestens 3 Referenzen mit den nachfolgenden Mindestanforderungen eingereicht werden, damit die Eignung anerkannt werden kann:
Drei Referenzen für die Fachplanung Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8), davon mindestens eine Referenz mit dem Schwierigkeitsgrad mindestens Honorarzone III für die Anlagengruppe 2, mindestens eine Referenz mit dem Schwierigkeitsgrad mindestens Honorarzone III für die Anlagengruppe 8 und mindestens eine Referenz im laufenden Betrieb.
Gewertet werden vergleichbare Referenzen, bei denen Leistungen in den letzten 3 Jahren erbracht wurden, die folgendermaßen nachgewiesen sind:
- Ausfüllen des Referenzformblattes
- Referenzschreiben - z.B. des Auftraggebers - mit allen zur Wertung erforderlichen Angaben
Im Falle einer Eigenerklärung des Bieters weisen wir ausdrücklich auf Ihre Erklärung zu den Ausschlusskriterien hin.
- Anlage 4: Anzahl Beschäftigte: Mindestanforderung: Die Anzahl der Architekten/ Ingenieure/ vergleichbare Qualifikationen der letzten 3 Geschäftsjahre (2023/ 2024/ 2025) muss jeweils mindestens 4 betragen.
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Verfahrensbeschreibung offenes Verfahren nach VgV:
Der BLB NRW schreibt Planungsleistungen im Rahmen eines einstufigen Offenen Verfahrens (§ 15 VgV) aus. Jedes interessierte Unternehmen kann ein Angebot abgeben.
Mit den auszufüllenden Dokumenten übermitteln die Unternehmen die geforderten Informationen zur Eignungsprüfung und die Angebotsunterlagen.
Der BLB NRW stellt entsprechende Formblätter im Bieterbogen und durch die Vertragsunterlagen zur Verfügung. Um am Vergabeverfahren teilzunehmen sind sämtliche Unterlagen elektronisch über das Bietertool des Vergabesatelliten einzureichen.
Ihr Bieterbogen wird durch den BLB NRW auf Eignung geprüft. Aufgrund der geforderten Angaben zu Umsätzen und Anzahl Beschäftigte erfolgt außerdem die Prüfung der Referenzen. Die Prüfung der Eignung erfolgt anhand der veröffentlichten Mindestanforderungen.
Nach der Eignungsprüfung erfolgt die Angebotswertung über die Zuschlagskriterien, anhand Ihres eingereichten Angebots und Konzeptes. Des Weiteren werden die Angebote auf Wirtschaftlichkeit und Auskömmlichkeit geprüft.
Mit dem Angebot sind durch den Bieter innerhalb einer vorgegebenen Frist folgende Unterlagen einzureichen:
- Alle unter den Vergabeunterlagen im Reiter "Vom Unternehmen auszufüllende und mit dem Angebot abzugebende Dokumente" hinterlegten Unterlagen.
Die im Vertrag festgelegten Leistungen müssen zwingend angeboten werden. Änderungen führen zum Ausschluss des Angebots.
Der BLB NRW erteilt den Zuschlag nach Maßgabe des § 127 GWB auf das wirtschaftlichste Angebot.
Die Kommunikation zu den Vergabeverfahren erfolgt ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform. Bitte richten Sie Fragen und Anregungen zu den Vergabeunterlagen, bis 6 Tage vor Ende der jeweiligen Angebotsfrist, an die Vergabestelle.
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Anforderungen an die Konzepterstellung für die Angebotsabgabe:
Im Rahmen der Ausschreibung werden neben dem Preis weitere qualitative Kriterien festgelegt, deren (finale) Wertung gemäß § 9 Abs. 2 VgV ausschließlich auf der Grundlage des vom Bieter vorgelegten Konzepts vorgenommen wird.
Die Kriterien sind im Einzelnen:
- Vorgehen in der Projektbearbeitung und Erläuterungen zur Projektorganisation
- Erläuterungen zur Kostenplanung und Terminplanung sowie Kostensteuerung und Terminsteuerung an einem Beispielprojekt
- Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals
In dem von Bieter zu erstellendem Konzept soll insbesondere auf die veröffentlichten und o.g. Zuschlagskriterien Bezug genommen werden. Siehe hierzu auch Anlage "Zuschlagskriterien".
Bei der Erstellung des Konzeptes sind folgende Hinweise zum Aufbau und der Struktur des Konzeptes zu beachten:
Die Konzepterläuterung hat in einer Datei, bestehend aus Deckblatt und Erläuterung der Zuschlagkriterien mit Anlagen, zu erfolgen.
Auf dem Deckblatt sind die Unternehmensdaten (Unternehmensbezeichnung, Unternehmenssitz, Ansprechpartner, Kontaktdaten) und das Datum anzugeben sowie ein direkter Bezug zum Verfahren (Vergabeverfahrensnummer) herzustellen. Dies dient der eindeutigen Zuordnung des Angebots.
Für das Konzept sind folgende Gestaltungsvorgaben einzuhalten:
- Papierformat: DIN A4, max.10 Seiten einschließlich aller Anlagen, Pläne und sonstigen ergänzenden Unterlagen
- Fließtext (gerne ergänzend durch Bilder, Grafiken, etc.)
- Dateiformat des einzureichenden Konzeptes: PDF (Portable Document Format)
Wir bitten Sie das Konzept anhand der Ihnen bekannten Zuschlagskriterien zu gliedern.
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Zuschlagskriterien:
- Vorgehen in der Projektbearbeitung und Erläuterungen zur Projektorganisation (20%)
- Erläuterungen zur Kostenplanung und Terminplanung sowie Kostensteuerung und Terminsteuerung an einem Beispielprojekt (20%)
- Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals (20%)
- Angebot (40%)