Wartungsarbeiten 24.08.26 14:00-16:00 Uhr + 31.08.26 14:00-16:00 Uhr

Verfahrensangaben

BLB NRW AC / Aachen/ FH Aachen Sanierung Gebäudekomplex Boxgraben/ Schlüsselfertig...

VO: VOB Vergabeart: Vergabebekanntmachung Status: Veröffentlicht

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Aachen
05111-32003-71
Mies-van-der-Rohe-Straße 10
52074
Aachen
Deutschland
DEA2D
Einkauf und Vertragsmanagement
AC.Einkauf@blb.nrw.de
+49 0
+49 0

Angaben zum Auftraggeber

Öffentliches Unternehmen
Wirtschaftliche Angelegenheiten

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW - Justiziariat
t:0211617000
Mercedesstr. 12
40470
Düsseldorf
Deutschland
DEA11
BLBVergabe@blb.nrw.de
BLBVergabe@blb.nrw.de
+49 0
+49 21161700174

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Rheinland, c/o Bezirksregierung Köln·
t:02211473055
Zeughausstraße 2-10
50667
Köln
Deutschland
DEA23
VKRheinland@bezreg-koeln.nrw.de
VKRheinland@bezreg-koeln.nrw.de
+49 0
+49 221-1472889

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Bauleistung

CPV-Codes

45200000-9
45000000-7
45214300-3
45214400-4
45214420-0
45260000-7
45262660-5
45262670-8
71000000-8
71313200-7
71315000-9
71320000-7
71322000-1
71356400-2
92522000-6
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Der BLB NRW Niederlassung Aachen beabsichtigt die Modernisierung und Sanierung des zum Teil unter Denkmalschutz stehenden Gebäudekomplexes der FH Boxgraben .Der Gebäudekomplex besteht aus insgesamt fünf Gebäudeteilen, die in der Zeit von 1883 bis 1958 erbaut wurden.
Zur Zielerreichung einer Sanierung und Modernisierung des Gebäudekomplexes hat eine Schadstoffsanierung des gesamten Gebäudes zu erfolgen. Bauliche Anforderungen an den Arbeitsschutz, die Herstellung von Barrierefreiheit sowie Optimierungsmaßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz sind gemäß den einschlägigen gesetzlichen Vorgaben umzusetzen. Des Weiteren soll eine Konsolidierung der Flächennutzung erfolgen, die unter anderem durch eine Optimierung der Flächennutzung im Bestand und eine Steigerung der Flächeneffizienz erreicht werden soll. Unter anderem sind folgende Maßnahmen unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes notwendig: Austausch der Fenster und Sheddach-Verglasungen, Instandsetzung der Fassaden, Sanierung der Dächer, Modernisierung TGA, insbesondere Wärmeverteilungsstation, Hörsaalbelüftung und Grundleitungen, Modernisierung Brandschutz, TA: insbesondere Elektro und Brandschutz, Trockenlegung der Kellerwand im Hofbereich, Schadstoffsanierung, Barrierefreiheit, Verbesserung des Wärmeschutzes, Umbau Bibliothek, Sanierung der sanitären Anlagen, etc..
Die Sanierung des denkmalgeschützten Teils des Gebäudekomplexes muss in Einklang mit den Anforderungen der Denkmalpflege erfolgen. Gleichzeitig sind jedoch gebäude-technische sowie technische Anforderungen, die aus dem Forschungs- und Lehrbetrieb resultieren, zu erfüllen.
Vor dem Hintergrund klimaneutraler Belange ist die Ausstattung der Dachflächen mit PV-Anlagen zu berücksichtigen. Die Hüllflächen müssen unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Aspekte energetisch optimiert, die TGA und deren Regelung auf Stand der Technik ertüchtigt werden mit dem Ziel der damit verbundenen Effizienzsteigerungen der Energie im Betrieb.

Die genehmigte Nutzungsfläche HNF 1-6 von 6.192,26
m2 entspricht der HNF 1-6 des Bestands-Gebäudekomplexes.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Bei dem Vergabeverfahren handelt es sich um ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gem. §
3 EU Abs. 3 VOB/A. Das Vergabeverfahren gliedert sich demnach in einen Teilnahmewettbewerb sowie eine Angebots- und eine Verhandlungsphase.

Den Bietern werden die funktionalen Anforderungen im Rahmen einer Funktionalen Leistungsbeschreibung beschrieben. Das Verfahren gliedert sich in eine Angebotsphase, in der maximal 3 Bieter im Wettbewerb ein Vorplanungskonzept auf
Basis der funktionalen Vorgaben ausarbeiten. Besonderes Augenmerk wird hierbei auf die architektonisch-gestalterische und
funktionale Qualität unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Aspekte gelegt. Auf Basis dieser Angebotsplanung legen die Bieter ein indikatives Angebot vor. Danach schließt sich eine Verhandlungsphase mit einer abschließenden Bewertung des Preisangebots an.

Nach dem erfolgten Zuschlag an einen Bieter erfolgt die Fortführung der Angebotsplanung und Erarbeitung einer vertieften
ausführungsorientierten Entwurfsplanung und Verifizierung des Angebotspreises.

Bei Einhaltung der Wirtschaftlichkeit mit dem verifizierten Angebotspreis erfolgt die Erarbeitung der restlichen Planungs- und
Bauleistungen.

Komplette Bauleistungen, sowie komplette zur schlüsselfertigen Errichtung erforderlichen Planungsleistungen, basierend auf einer der Funktionalen Leistungsbeschreibung.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
44
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
FH Aachen Gebäudekomplex Boxgraben
52064
Aachen
Deutschland
DEA2D

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über nach Punkten gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualität

Technische Ausrüstung,
Energiekonzept,
Denkmalschutz,
Nachhaltigkeitszertifizierunge

Gewichtung
15,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Internationales Beschaffungsinstrument

Sonstiges / Weitere Angaben

Einlegung von Rechtsbehelfen

Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer ist unzulässig, soweit:

1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb von zehn Kalendertagen nach Absendung der Information per Fax oder auf elektronischem Wege bzw. 15 Kalendertagen nach einer Versendung mit anderen Kommunikationsmitteln gerügt hat,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Dies gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Kalkulationskostenentschädigung:
Die den Bewerbern entstandenen Kosten für die Erstellung der Teilnahmeanträge werden nicht erstattet.
Sowohl demjenigen Bieter, der den Auftrag erhalten soll, als auch diejenigen Bieter, die für den Zuschlag
nicht vorgesehen sind, erhalten bei Einhaltung der Voraussetzungen der VOB/A §8b Abs. 2 Nr. 1 eine
Entschädigung i. H. v. 505.050,00 EUR netto. Hierfür ist ein frist- und formgemäßes, vollständiges und
wertungsfähiges Angebot inkl. aller geforderter Unterlagen abzugeben. Weitergehende Ansprüche im
Zusammenhang mit der Erstellung der Angebote sind ausgeschlossen.
Der Anspruch auf Entschädigung wird erst fällig, wenn der Zuschlag in dem Verhandlungsverfahren
rechtswirksam erteilt wurde. Der Bieter hat seinen Anspruch gegenüber dem Auftraggeber schriftlich
innerhalb eines Jahres ab Zuschlagserteilung geltend zu machen.
Die den Bietern darüberhinausgehend entstehenden Kosten für die Beteiligung an diesem
Vergabeverfahren - insbesondere für die Teilnahme an den Verhandlungen - werden von dem
Auftraggeber nicht erstattet.

Die Verpflichtungserklärungen des BLB NRW werden dem Verfahren beigefügt. Verpflichtung nach dem
Verpflichtungsgesetz vom 02.03.1974 (BGBI. I S. 469 ff / 547). Der Bietende verpflichtet sich, mit Abgabe
des Angebotes eine Verpflichtungserklärung über die gewissenhafte Erfüllung seiner Obliegenheiten nach
dem Verpflichtungsgesetz abzugeben. Er hat dafür zu sorgen, dass ggf. auch seine mit den Leistungen
fachlich betrauten Beschäftigten sowie seine Nachunternehmer diese Verpflichtungserklärung vor
Aufnahme der Tätigkeit unterzeichnen. Dies hat der Bietende zu dokumentieren und dem BLB NRW auf
Verlangen umgehend vorzulegen. Der BLB NRW kann Zahlungen an den AN solange verweigern bis eine Verpflichtung im vorstehenden Sinne erfolgt ist.

Allgemeine Information zum weiteren Vorgehen bei vorbehaltlicher Verhandlungsrunde: Beim Teilnahmewettbewerb verringert der AG die Anzahl der Teilnehmer auf maximal drei Bewerber zum nachgelagerten Verfahren. Im Falle von Punktegleichheit nach der Bewertung der Teilnahmeunterlagen (Bewerbungsbogen) mit Hilfe der veröffentlichen Wertungsmatrix (Eignungsmatrix SEP) entscheidet der AG anhand eines Losverfahrens, welcher Bewerber beim nachgelagerten Verhandlungsverfahren mit eingeladen wird. In der zweiten Stufe des Wettbewerbs erstellen die Bieter eine Angebotsplanung inklusive Indikativangebot, die nach Beurteilung der Wertungsmatrix (Zuschlagsmatrix SEP) ausgewertet wird. Im Anschluss an die Angebotsphase mit dem 1. Angebot erfolgt eine Verhandlungsphase. Nach der Verhandlungsphase ist ein 2. finales Angebot abschließend einzureichen. Der Auftraggeber behält sich jedoch ausdrücklich vor, schon auf das 1. Angebot ohne Durchführung einer Verhandlungsrunde den Zuschlag zu erteilen.
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Sollte es im Rahmen des Vergabeverfahrens durch Mehrfachangaben im Preisblatt einerseits und im Bietertool andererseits zu widersprüchlichen Angaben über Preisnachlässe durch den Bieter kommen, werden die Angaben im Preisblatt als vorrangig angesehen und der Bewertung des Angebots zugrunde gelegt.
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Hingewiesen wird auf die Korruptionspräventionen, denen sich der BLB NRW unterworfen hat; diese finden sich unter: https://www.blb.nrw.de/compliance.
Einem rechtskonformen Handeln unterwirft sich auch der Bewerber / Auftragnehmer.
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Datenschutzklausel gem. § 12 Abs. 2 Datenschutzgesetz NRW
Die von Ihnen erbetenen, personenbezogenen Angaben werden im Rahmen des Vergabeverfahrens verarbeitet und gespeichert. Ihre Angaben sind Voraussetzung für die Berücksichtigung Ihres Angebotes.
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Hinweis - Wettbewerbsregister
Ab einer Auftragssumme von 30.000 Euro ohne Umsatzsteuer wird der Auftraggeber über den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, eine Auskunft aus dem Wettbewerbsregister nach § 6 Abs. 1 S. 1 des Wettbewerbsregistergesetzes einholen.
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Zuständigkeit bei Meinungsverschiedenheiten nach § 18 (2) VOB/B (Streitigkeiten)
Entsprechend dem § 18 (2) VOB/B und dem Transparenzgebot hat der BLB NRW die zuständige Stelle eingerichtet und gibt sie hiermit bekannt:
BLB NRW Zentrale
Justiziariat
Mercedesstr.12
40470 Düsseldorf
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Das Vergabeverfahren wird über den Vergabemarktplatz NRW (VMP NRW) abgewickelt. Unternehmen erhalten bei der Registrierung auf dem VMP NRW einen individuellen Unternehmensaccount. Der Austausch zwischen der Vergabestelle und dem Unternehmen erfolgt elektronisch über diesen Account und den für dieses Vergabeverfahren angelegten Projektraum im Modul "Kommunikation". Nur das Unternehmen hat Zugriff auf die über den Unternehmensaccount im Modul "Kommunikation" des Projektraums eingegangenen und ausgehenden Nachrichten. Dem Unternehmen werden hierüber auch rechtserhebliche Erklärungen im Vergabeverfahren zugestellt.

Innerhalb des Unternehmensaccounts können mehrere Nutzerkonten angelegt werden. Bei der Anlage wird die Verwendung funktionsbezogener E-Mail-Adressen empfohlen.
Weitere Informationen und Hilfestellungen zum VMP NRW sowie Anleitungen zum Bietertool für die Angebotsabgabe finden Sie auf der Internetseite des Betreibers cosinex GmbH unter folgendem Link: https://support.cosinex.de/unternehmen/pages/viewpage.action?pageId=28115008.
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In diesem Verfahren werden Bieterfragen über eine Bieterfragenliste (siehe Vergabeunterlagen - Sonstiges) von den Bietern über die Kommunikationsplattform des VMP eingereicht und durch die Vergabestelle beantwortet.

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Wir weisen an dieser Stelle darauf hin, dass das beigefügte Anlagenverzeichnis nicht deckungsgleich zu den Anlagen in den Vergabeunterlagen ist. Anlagen die nicht im Teilnahmewettbewerb beigefügt sind werden erst in der zweiten Phase (Angebotsphase) beigefügt. Somit dient dies in Phase 1 nur der Information.

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Ergebnis

Allgemeine Angaben

Gewinnerauswahl

Es wurde kein Wettbewerbsgewinner ermittelt, und der Wettbewerb ist abgeschlossen.
Alle Angebote, Teilnahmeanträge oder Projekte wurden zurückgezogen oder als unzulässig abgelehnt
Angaben zu den Angeboten

Anzahl der eingegangenen Angebote / Teilnahmeanträge

1
1
2

Größe der Unternehmen

Herkunft der Unternehmen

0
0

Überprüfung der Angebote

1
0