Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, schreibt die Leistungen des Neubaus Materiallager Taucherzug in der Herzog-von Braunschweig Kaserne in Minden aus. Das neu entstehende Taucherzuggebäude für die Bundeswehr soll in eingeschossiger Bauweise ohne Unterkellerung errichtet werden.
Das Gebäude soll nach den aktuellen Energiestandards mit Berücksichtigung der Festlegungen durch EGB40 errichtet werden.
Gegenstand dieser Ausschreibung ist das HOAI-Leistungsbild der Freianlagen gemäß § 39 HOAI. Die Beauftragung umfasst insbesondere folgende Leistungen:Leistungsphase 3, die Leistungsphase 4 und die Ausführungsplanung mit den Leistungsphase 5-8 nach HOAI.
entsprechend der Regelungen in§ 160 Abs. 3 GWB
Das Vergabeverfahren wird über den Vergabemarktplatz NRW (VMP NRW) abgewickelt. Unternehmen erhalten bei der Registrierung auf dem VMP NRW einen individuellen Unternehmensaccount. Der Austausch zwischen der Vergabestelle und dem Unternehmen erfolgt elektronisch über diesen Account und den für dieses Vergabeverfahren angelegten Projektraum im Modul "Kommunikation". Nur das Unternehmen hat Zugriff auf die über den Unternehmensaccount im Modul "Kommunikation" des Projektraums eingegangenen und ausgehenden Nachrichten. Dem Unternehmen werden hierüber auch rechtserhebliche Erklärungen im Vergabeverfahren zugestellt.
Innerhalb des Unternehmensaccounts können mehrere Nutzerkonten angelegt werden. Bei der Anlage wird die Verwendung funktionsbezogener E-Mail-Adressen empfohlen. Weitere Informationen und Hilfestellungen zum VMP NRW sowie Anleitungen zum Bietertool für die Angebotsabgabe finden Sie auf der Internetseite des Betreibers cosinex GmbH unter folgendem Link: https://support.cosinex.de/unternehmen/pages/viewpage.action?pageId=28115008.
********************************Für die Einreichung des Teilnahmeantrags/Angebots sind die den Vergabeunterlagen beigefügten Formblätter zu verwenden.
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Der Auftraggeber fordert - sofern gesetzlich zulässig - fehlende Erklärungen oder Nachweise nach, diese sind nach schriftlicher Anforderung der Vergabestelle innerhalb von 6 Kalendertagen vorzulegen.
§ 124 GWB - § 21 Arbeitnehmer-Entsendegesetz, § 98c Aufenthaltsgesetz, § 19 Mindestlohngesetz, § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz sowie sämtliche Ausschlussgründe nach § 123 GWB§ 124 GWB - § 21 Arbeitnehmer-Entsendegesetz, § 98c Aufenthaltsgesetz, § 19 Mindestlohngesetz, § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz sowie sämtliche Ausschlussgründe nach § 123 GWB
531 EU - Bewerber- / Bietergemeinschaftserklärung (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): nur einzureichen, bei Zusammenschluss zu einer Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft.
533a EU - Informationen Unteraufträge bei Angebotsabgabe (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung):
533b EU - Nachweis Unterauftragnehmer (Auf Anforderung der Vergabestelle; Mittels Eigenerklärung):
534a EU - Erklärung Eignungsleihe (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung):
534b EU - Erklärung Eignungsleihe Haftung (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung):
Befähigung zur Berufsausübung (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Die Befähigung bzw. Erlaubnis zur Berufsausübung hat, wer nach den Architektengesetzen oder Ingenieurgesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt oder Beratender Ingenieur/ Ingenieur zu tragen oder nach den EU-Richtlinien, insbesondere der Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder als Beratender Ingenieur/ Ingenieur tätig zu werden.Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen entsprechenden Architekten oder Beratenden Ingenieur/ Ingenieur benennen.
Eignungsbogen: Angaben zum Wirtschaftsteilnehmer (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Ausgefüllter Eignungs- bzw. Bewerber-/Bieterbogen
Eignungsbogen: Berufs- / Betriebshaftpflichtversicherung Bund (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Mindestanforderung:
Die Versicherung ist während der gesamten Vertragszeit zu unterhalten und nachzuweisen. Die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen.
Die Deckungssummen dieser Versicherung müssen je Schadensfall mindestens betragen:- für Personenschäden mind. 1.500.000 Mio. Euro- für sonstige Schäden mind. 1.000.000 Mio. Euro.
Der Nachweis ist durch Vorlage der Erklärung zur Deckungszusage der Versicherung zu erbringen.
Mindestanforderung für die Bewerbung ist die Erklärung der Versicherungsgesellschaft, dass im Auftragsfall eine Versicherung über die Deckungssummen abgeschlossen wird. Die Erklärung des Versicherers muss der Bewerbung beigelegt werden.
Eignungsbogen: Eigenerklärung über den Umsatz (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Durchschnittlicher spezifischer Netto-Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit es Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
MINDESTANFORDERUNG:Der durchschnittliche Gesamtjahresumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre für entsprechende Dienstleistungen beträgt mindestens 700.000 EUR netto.Für die entsprechenden Dienstleistungen sind die Kosten der KG 500 nach DIN 276 anzusetzen.
Mit Einreichung des ausgefüllten Eignungsbogens ist dieser Nachweis erbracht.
Sofern der Bewerber sich bei der Einreichung von Nachweisen zum Umsatz auf Nachunternehmer/Unterauftragnehmer beruft, sind von diesen einzureichen:- Verpflichtungserklärung anderer Unternehmer- Angaben zu wirtschaftlichen Verknüpfungen:Erklärung zur Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen
Eignungsbogen: Erklärung zur Zahl der in jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Angabe im Eignungs- bzw. Bewerberbogen
Mindestanforderungen damit die Eignung zuerkannt werden kann:
Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten Mitarbeiter (Architekten oder Ingenieuren) der letzten 3 Geschäftsjahre für entsprechende Dienstleistungen beträgt mindestens 3.
Eignungsbogen: Unternehmensreferenzen lt. Bieter/Bewerberbogen (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Mindestanforderung Unternehmensreferenzen
Gewertet werden vergleichbare Referenzen, bei denen Leistungen in den letzten 3 Jahren erbracht wurden.
Für den Nachweis der Eignung sind drei Referenzen über erbrachte Leistungen der Freianlagenplanung vorzulegen.
Dabei müssen folgende Mindestanforderungen erfüllt sein:a) Mindestens eine Referenz muss den Abschluss der Leistungsphasen 2 bis 8 gemäß HOAI nachweisen.b) Mindestens eine Referenz muss ein Projekt mit einer tatsächlich beplanten Fläche von mindestens 1.000 qm betreffen.c) Mindestens eine Referenz muss ein Projekt mit Baukosten der Kostengruppe 500 über 1 Mio. Euro brutto nachweisen.
Der Nachweis hat über die bereitgestellten Formblätter zu erfolgen.
Mindestanforderung spezifischer Umsatz - Mindestanforderungen damit die Eignung zuerkannt werden kann:
Der durchschnittliche Gesamtjahresumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre für entsprechende Dienstleistungen beträgt mindestens 700.000 EUR netto. Für die entsprechenden Dienstleistungen sind die Kosten der KG 500 nach DIN 276 anzusetzen.
Mindestanforderung Erlaubnis zur Berufsausübung - Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung gem. §44 VgV
Der Bieter hat mindestens zwei Mitarbeitende zur Bearbeitung des Projekts zu benennen. Die Personen haben die erforderliche Qualifikation (Architekten oder Ingenieur) nachzuweisen.
Mindestanforderung Unternehmensreferenzen - Gewertet werden vergleichbare Referenzen, bei denen Leistungen in den letzten 3 Jahren erbracht wurden.
Mindestanforderung Beschäftigte Ingenieure - Mindestanforderungen damit die Eignung zuerkannt werden kann:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
Wird der Auftrag einer Bieter- bzw. Bewerbergemeinschaft erteilt, so ist diese in eine gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter zu überführen.
Es findet eine Überprüfung der Personaldaten durch den Nutzer der Liegenschaft statt.
Die Baumaßnahme wird in einer abgesicherten Liegenschaft durchgeführt. Beim Betreten und Befahren dieser Liegenschaften sind die jeweiligen Zugangsbestimmungen einzuhalten. Der AN beachtet die Sicherheits- und Ordnungsvorschriften, die innerhalb der Liegenschaft gelten.Der AN und seine in der Liegenschaft tätigen Mitarbeiter sind ggf. verpflichtet, für den im Rahmen der zu erbringenden Leistungen notwendigen Zugang zu Sperrzonen oder Schutzzonen eine Sicherheitsüberprüfung - SabotageschutzprüfungÜ2 - nach dem Gesetz über die Voraussetzungen und das Verfahren von Sicherheitsüberprüfungendes Bundes (SÜG) durchführen zu lassen.